Was ist ein BürgerBus?

Bürger fahren für Bürger
Bürger fahren für Bürger

Ein BürgerBus ist ein Kleinbus mit max. 8 Fahrgastsitzplätzen. Er kann mit einem normalen Pkw-Führerschein und einer Personenbeförderungserlaubnis gefahren werden. Ein BürgerBus verkehrt auf Konzession eines Verkehrsunternehmens als sogenannter Linienverkehr nach §42 PBefG. Er bedient eine feste Fahrstrecke nach einem festen Fahrplan und wird von ehrenamtlich tätigen Bürgern organisiert.

 

Ein BürgerBus soll das ÖPNV-Angebot in der Region ergänzen, nicht ersetzen!

Wer betreibt und unterhält einen BürgerBus?

Die BürgerBusvereine arbeiten selbständig und erledigen alle Aufgaben, die zum Betrieb eines BürgerBusses gehören, durch ihre ehrenamtlichen Mitglieder. Sie benötigen jedoch einen Konzessionär (Verkehrsunternehmen) als Partner. Immer mehr Verkehrsunternehmen (derzeit rund 40 kommunale oder private Unternehmen) erkennen die Möglichkeiten die ein BürgerBus bietet.

 

Unterhalten werden BürgerBusse durch Förderungen, Zuschüsse, Sponsoren, Werbepartner und Fahrgeldeinnahmen, die sich jedoch in Ausprägung und Anteil je nach Region unterscheiden können.

Allen gemein ist, dass BürgerBusfahrzeuge im Land Niedersachsen über die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) gefördert werden. In verschiedenen Verkehrsverbünden werden Einmalzuschüsse gezahlt, wie z.B. im Bereich des Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen durch den ZVBN.

Und so funktioniert ein BürgerBus

Klicken sie auf das Bild unten und der Film startet. Oder nutzen Sie für die Vollbildansicht den folgenden Direktlink:

Die Jahreshauptversammlung sowie der Workshop Rechnungswesen/Steuern und die Fahrzeugmesse finden am 16. Oktober wieder im Seminarhotel Peschek in Visselhövede statt.

 

Der BürgerBus-Film ist unter ´Info+Downloads´ anzuschauen.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem Thema Fahrer*innen- gewinnung und soll die Vereine bei der zunehmend schwierigen Suche nach Fahrer*innen unterstützen.

 

Die Landesförderrichtlinie BürgerBus finden Sie unter ´Info+Downloads´.